| Star-Riders Switzerland Forenübersicht / SRS - Ausflüge und Touren / Reisebericht Teil 1 |
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Veröffentlicht am: 01.06.2026 17:14 |
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Reisebericht Teil 1
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Wir starteten geschniegelt - zumindest dachten wir das – früh morgens in Winterthur nach Boario Terme.
13 Motorräder. 13 Charaktere. 26 Seitentaschen. Und ungefähr 400 verschiedene Meinungen darüber, welche Route „die schönste“ sei.???????? Schon nach den ersten Kilometern war klar: Das wird keine Reise. Das wird ein Überlebensseminar mit Espresso-Pausen. Ulrich Lupo brachte Schrauben, Batterie Ladegerät und so konnten wir nächsten Tag weiter auf Tour ???????? Zweiter Tag ging die Route Richtung Parma führte natürlich nicht über langweilige Hauptstraßen. Nein schön den Iseosee u kleinen Strassen entlang. In Parma angekommen im Hotel Button u alle waren froh angekommen zu sein u waren durstig. Nach Zimmerbezug ging es gleich auf die Gasse. Dritter Tag Unsere „Kurven-Experten“ hatten kleine Pässe ausgesucht, die vermutlich zuletzt von Römern benutzt wurden. Die Straßen waren so kaputt, dass sogar die Schlaglöcher eigene Schlaglöcher hatten. In jedem Dorf dasselbe Schauspiel: 13 Motorräder donnern hinein, alle laut, alle hungrig, alle überzeugt, sie hätten den perfekten Fahrstil. Alte Nonnas hatten strahlen den Augen. Die Pässe wurden immer enger. Teilweise so schmal, dass Gegenverkehr automatisch als persönlicher Angriff galt. Einer von uns verpasste beinahe eine Kurve, weil er zu sehr damit beschäftigt war, ein Panorama-Foto während der Fahrt zu machen. Ein anderer behauptete , sein Navigationsgerät hätte „Abkürzung“ gesagt. Nach einem legendären Mittagshalt irgendwo zwischen Nirgendwo und „kein Handyempfang“ ging es weiter Richtung Florence. Die Motorräder knatterten tapfer weiter, obwohl inzwischen jede Schraube mindestens einmal um ihr Leben gebetet hatte. Rücken krumm, Hände taub, aber die Stimmung hervorragend. Irgendwann, kurz vor Erschöpfung tauchte endlich die Villa Stella auf wie eine Fata Morgana für müde Motorradfahrer. 13 Bikes rollten auf den Hof. 13 völlig zerstörte Fahrer stiegen ab wie Cowboys nach einer dreiwöchigen Viehtrift. Der erste Satz nach der Ankunft war natürlich nicht: „Was für eine wunderschöne Reise.“ Nein. Es war: „Hat jemand Bier?“ Und genau in diesem Moment wussten wir: Die Straßen waren kaputt. Die Route war Wahnsinn. Die Navigation ???? Aber genau deshalb war es eine perfekte Motorradtour.
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